Jugendzeltplatz Aggertalsperre - 19. - 22.08.2010

Donnerstag:

Am Donnerstag sollte unsere Fahrt an die Aggertalsperre beginnen. Für alle die es nicht wissen: Diese liegt im Oberbergischem Land in der Nähe von Gummersbach. Diese Fahrt sollte eine ruhige und entspannte Auszeit für uns Gruppenleiter sein und wir wollten ohne beaufsichtigen zu müssen eine Reise durchführen.

 

Unser Abenteuer sollte um 9 Uhr morgens beginnen, um den Tag richtig auskosten zu können. Das Problem hierbei war nur, dass die die Ferien hatten, lange nicht mehr so früh aufgestanden waren und so ihre Probleme damit hatten. So kamen Flutschie und Steffi (ein Gast, da sie nach den Ferien ein Auslandsjahr in Wales machen würde und die jüngeren Gruppenleiterinnen ganz nett gefragt hatten ob sie mitkommen könnte) zu spät (Eindeutig Flutschies Schuld, da sie vergessen hatte einen Wecker zu stellen) und die Abfahrt verzögerte sich um 1 Stunde. Auch deshalb,  weil Sandmann zur Adresse von Steffi und Hüpfer zu Flutschie gefahren ist. Nicht nur, dass die beiden verpennt hatte, nein sie hatten auch nicht erzählt, dass Steffi bei Flutschie übernachtete hatte.

Schließlich kamen wir jedoch an unserem Zeltplatz, der direkt an der Agger liegt an und konnten uns über das schöne Wetter, das genau zur rechten Zeit kam und der schönen Lage unseres Platzes freuen. Der Platz grenzte direkt an den kleinen Sportplatz und zur Freude der Mädchen waren auch das Wasser und die Toiletten nicht weit entfernt.

Wir fingen an aufzubauen und litten am Ende schon an Halluzinationen wegen Essensentzug. Jedoch waren wir noch rechtzeitig fertig und konnten uns schließlich auf das Essen stürzen. Nach dem Essen fuhren ein paar von uns einkaufen, um die Küche, die am Eingang des Zeltplatzes lag zu füllen. Die anderen schmissen sich währenddessen ins Wasser und kundschafteten die Gegend aus. Wir ließen diesen wunderschönen Tag schließlich mit einem Lagerfeuer und etwas Gesang mit Begleitung von Flutschies Gitarre ausklingen und gingen alle relativ früh ins Bett, da wir sehr müde waren.

Freitag:

Wir standen relativ früh auf und wurden, kaum zu glauben.

mit  frischem Kaffee, den der eingeteilte Frühstücksdienst vorbereitet hatte, empfangen. Nach dem Frühstück ging es für viele von uns wieder ins Wasser, das angenehm warm war, während andere einkaufen gingen. Dieses Mal traf es Quatschie und Flutschie, die mit Kelly fuhren. Am Supermarkt angekommen fanden wir schnell die benötig-ten Lebensmittel, jedoch stießen wir mit der Zeit auch auf UNNÖTIGTE Dinge, wie z.B. ein pinkes Messer auf dessen Verpackung „extra scharf“ stand. Dieses Messer sollte auch noch zu lustigen Unterhaltungen führen.

Die anderen wollten natürlich auch den Sportplatz ausnutzen und spielten Fußball und auch ein bisschen Basketball, bis wir richtig am schwitzen waren. Bifi traf schließlich auch am Zeltplatz ein, denn er konnte nicht früher. Mit den neuen Lebensmitteln konnte der Küchendienst endlich das Mittagessen vorbereiten und uns sportlichen Leuten eine Freude machen. So kam auch direkt das „Scharfe Messer“ in Gebrauch. Der Küchendienst bestand aus Quatschie, Flutschie, Steffi, Freeze und Bobby, welche sich aufteilten, sodass ein paar den Tisch deckten und wieder andere das Essen kochten. Auch Hüpfer hatte nichts zu tun und half ein wenig in der Küche. Als Hüpfer schließlich einen Moment aus dem Raum ging, nutzte Steffi die Gelegenheit und zeigte allen mal wie scharf das „Pinke Messer“ wirklich war und

schnitt sich in den Finger. Als sie sich ein Pflaster holte, hatte das Messer ein neues Opfer gefunden und auch dieses schnitt sich am Messer (die Person will nicht genannt werden, denn es war ja nicht so als ob sie sich auch noch an einer Dose geschnitten hatte.). Das Blutbad war also perfekt und das Mittagessen auch. Der Tag nahm weiterhin den gewohnten Lauf und keiner ahnte welches Geschehniss und am nächsten Tag erwarten sollte......

Samstag:

Alles fing mit einem harmlosen Frühstück an. Wir waren alle entspannt aber auch ein wenig müde. Zudem bekamen wir weiteren Besuch von Dagobert. Als dieser den Sportplatz sah, wollte er diesen natürlich sofort ausnutzen. Auch wir anderen waren Feuer und Flamme und so ging das spannende Fußballspiel los. Nach einer Weile passierte es dann. Bei einem heißen Kampf um den Ball traf ein Fuß (die Person will nicht genannt werden, aber gut das du dir nicht die Schuhe neu besohlt hast!) plötzlich Sandmanns Auge. Eigentlich dachten wir es sei alles ok, jedoch wurden wir eines Besseren belehrt, denn das Auge fing an zu bluten. Mit Jogginghose und Mönchengladbachtrikot bewaffnet machte sich Hüpfer, mit

Sandmann dem Opfer auf und die beiden fuhren ins Krankenhaus. Leider vergaßen beiden ihre Handys, was noch zu Sorgen führen sollte (weiteren Bericht über die Fahrt ins Krankenhaus erteilt Hüpfer in seinem Bericht). Wir anderen hatten komischerweise keine Lust mehr Fußball zu spielen. Wir mieteten uns srei Kanus  und paddelten auf der Aggertalsperre. Danach rekelten wir uns i der Sonne oder sprangen entweder ins Wasser oder spielten im Lager Spiele. Nach vielen Stunden bekamen wir das erste Mal einen Bericht von Sandmann und Hüpfer, was Kelly zu beruhigen schien. Erst spät am Nachmittag trafen die beiden ein und Sandmann hatte ziemlich geschwollenes Auge. Außerdem  hatte er Kopfschmerzen und musste sich erst einmal hinlegen.

Irgendwann endete der Tag mit ein bisschen Poker und Werwolf spielen und natürlich mit ein bisschen Musik und Würstchen über dem Lagerfeuer.

Sonntag:

Der Letzte Tag ging los mit lautem Gepolter vom Fußballplatz. Ein paar Kinder spielte dort und weckten uns. Da es der letzte Tag war, mussten wir alle natürlich anpacken und helfen, alles abzubauen und zu verstauen. Erstaunlicherweise ging der Abbau ohne Geschrei oder Streitereien ab, sodass alles sehr zügig zuging. Immer noch über das pinke Messer amüsierend, räumten ein paar die Küche auf, wieder andere kümmerten sich um den

Zeltplatz. Das Problem kam erst als wir alles verstauen mussten denn wir hatten zu viele Sachen und zu wenig Platz. Jedoch bekamen wir Hilfe von Freeze Vater, der sie abholen kam und so noch ein paar Dinge mitnehmen konnte. Als alles fertig verpackt war, verabschiedeten wir uns von der schönen Umgebung und verteilten uns auf die Autos. Die Fahrt dauerte nicht lang und wir waren relativ schnell wieder am Gruppenraum, wo wir die Dinge nur noch schnell einpackten und uns dann traditionell verabschiedeten. - Flutschie -

Hier geht es zum Bericht von Hüpfer, der mit Sandmann ins Krankenhaus gefahren ist. - klick -